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Jahresbericht 2019

Und wieder ist ein Jahr vergangen, hier unser aktueller Jahresbericht zum Nachlesen für alle Interessierte an unseren Projekten und Aktionen.
Ziel unserer Einsätze mit Kindern und Jugendlichen ist es ja immer, diese für die Natur zu begeistern, sie für die Belange von Mensch und Natur zu sensibilisieren und sie zu ermuntern sich für die Umwelt einzusetzen.

Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr auch wieder viele Aktionen für Kinder angeboten:

Eine „Riesenaktion“ war es mit circa 140 Kindern Nistkästen für Singvögel in unseren Gärten zu bauen.

Da dies natürlich mit so vielen Kindern nicht auf einmal zu schaffen war, haben wir die Termine auf verschiedene Aktionen aufgeteilt. So wurden, neben den Kindern unserer „Packs an – NAJU Angeboten“ auch alle 2.Klässler (d.h. 4 Klassen der Heinrich Steinhövel Schule und eine Klasse der Peter Härtling Schule) sowie die Vorbereitungsklasse in dieses Projekt mit einbezogen.

Die Eltern der Kinder wurden vorher informiert und gefragt, ob sie einen Nistkasten für Singvögel bei sich im Garten aufhängen möchten. Die meisten Kinder hatten zuhause oder bei Oma und Opa eine gute Möglichkeit ihren selbstgebauten Nistkasten aufzuhängen. Viele davon konnten mir später freudestrahlend vom Erfolg berichten: dass nämlich der Kasten gleich angenommen wurde.

Eine Nistkastenbau Aktion fand auch in Kooperation mit der Mehrgenerationsfarm auf der Farm statt. Auch hier wollten alle Kinder ihren Nistkasten gern zu Hause aufhängen.

 

Im März ging es dann um da Thema Wildbienen. Mit 14 Kindern haben wir verschiedene Wildbienen Nisthilfen gebaut angeboten.

 

Das Resultat kann man hier sehen:

Eine zweite Aktion von uns zum Thema Wildbienen fand dann im April im Tierheim in Böblingen statt.

Dort wurde an einem Sonntag zum großen Informationstag zum Thema Insekten eingeladen.

Hier machten wir den ganzen Tag über Werbung für insektenfreundliche Gärten.

Der Tag war gut besucht, so hatte sich die viele Mühe, die wir uns mit der Gestaltung unseres Standes gemacht haben, auch gelohnt.

Neben vielen Informationen, Postern und Anschauungsobjekten, konnten wir die Besucher auch über verschiedenen Möglichkeiten, die Insektenvielfalt im Garten zu fördern, beraten. Dazu hatten wir allerlei Anschauungsmaterial, Wildstauden, Infobroschüren, aber auch Blumensamen zum Mitnehmen dabei. Manche Besucher mochten sich an unserem Stand eine Insektennisthilfe für ihren Garten selber bauen.

Einen weiteren Insektentag konnten wir im Juli im katholischen Kindergarten begleiten.

Dort drehte sich an einem Tag alles um das Thema Insekten: Schmetterlinge, Honigbienen, Wildbienen, aber auch alle anderen kleinen Krabbler und Wuseler wurden den Kindern vorgestellt.

Die Kinder konnten zunächst mit Becherlupen auf die Suche nach Insekten gehen… und wollten dann gern selbst Hand anlegen. So wurde ein Blumenbeet für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge angelegt, Geschichten über Bienen und Wildbienen vorgelesen, es wurde gemalt und gebastelt.

Nachdem die Kinder mit Becherlupen im Garten auf Suche nach Ohrenzwickern waren, konnte sich dann jeder ein Ohr-Krabbler Hotel für den Garten zuhause bauen.

 

Zu weiteren Aktionen im Jahresprogramm:

Im März ging es dann mit den Kindern auch um das Thema Plastik und Verpackung.

Mit Naturmaterialien haben wir deshalb in einem Workshop Ende März versucht aufzuzeigen und nachzumachen, wie es die Menschen vor vielen Jahrzehnten mit dem Transport von Waren geregelt haben.

Wir haben dann mit den Kindern Körbe und Nester aus Gras, Reisig und anderen Naturmaterialien, geflochten, gewebt und geschnürt. Dies hat sogar viel Spaß gemacht und der Erfolg konnte sich sehen lassen.

Im April startete dann die Gartensaison: mit einer Gruppe von Kindern haben wir dazu zwei tolle Hochbeete gebaut, diese mit Kompost und Erde gefüllt und mit allerlei leckerem Gemüse bepflanzt.

 

Ungelogen, es gab das ganze Jahr etwas zu ernten. Dank an die Mehrgenerationsfarm, dass wir dieses Projekt dort durchführen konnten.

 

In den Pfingstferien fand wie immer unser mehrtägiges Ferienprogramm statt. Diesmal unter dem Motto:

„Zurück in die Steinzeit“ .

Das dies tatsächlich den „Ur-Wunsch“ vieler Kinder trifft und es sie unglaublich beglückt:

ohne Rücksicht, mit Schlamm, Lehm, Stöcken und Steinen zu werkeln und matschen, Feuermachen, kokeln, schnitzen und dreckig sein, hatten wir geahnt. Es war eine herrliche Woche mit den 4 Elementen: Feuer, Erde, Wasser Luft, … nebenbei wurden auch handwerkliche Fähigkeiten geschult und gelernt, wie man sich in der Natur „auch auf einer einsamen Insel“ durchschlagen könnte…

In den Sommerferien gab es dann noch mal 2 Highlights:

Gleich zu Beginn die legendäre Märchenzauber Woche, bei der 18 Kinder aus verschiedensten Herkunftsländern mit spannenden Märchen und Geschichten in die Welt der Fantasie entführt wurden und sich dann selbst in die Rolle ihrer Helden begeben konnten. Dieses Angebot war speziell auch für Kinder mit Fluchterfahrung gedacht. Die Geschichten wurden an verschiedenen schönen Plätzen rund um Weil der Stadt erzählt, so dass die Kinder dadurch auch gleich die Natur in ihrer Umgebung kennen lernen konnten. Zusammen wurde viel gespielt, Vertrauen aufgebaut, in verschiedenen Rollen, die zu den Märchen gehörten, geschlüpft, der Sprachschatz erweitert und viel Spaß miteinander gehabt. Finanziell unterstützt hat uns dabei die Baden Württemberg Stiftung, vielen Dank dafür.

Das 2.Highlight im Sommer war dann das Floßbauseminar für Abenteurer.

3 Tage lang wurde gehämmert, genagelt, gesägt und Piratenlieder eingeübt. Was für ein Glück, dass unser NAJU Grundstück ja direkt an die Würm grenzt, so stand dem Abenteuer in See zu stechen, nichts mehr im Wege.

 

Im September und Oktober stand dann alles wieder im Zeichen von „ernten und genießen“.

Auch wenn es in diesem Jahr nur sehr wenige Äpfel gab, haben wir auf unseren Exkursionen auf die Streuobstwiesen in der Umgebung immer noch genug Äpfel gefunden, um uns daraus den nicht zu übertreffenden köstlichsten selbstgemosteten Apfelsaft der Welt pressen zu können.

 

Der letzte Termin von unserem „Packs an Programm“ in diesem Jahr war die Weihnachtswerkstatt:

eine Kreativwerkstatt bei der alle teilnehmenden Kinder sich so viele Weihnachtsgeschenke wie sie Lust hatten zu basteln und kreieren (aus Materialien, die meist zuhause als Müll anfallen) mit nach Hause nehmen konnten. Hier wollten wir einfach noch mal zeigen, dass man zu Weihnachten auch ohne in Geschäften etwas zu kaufen, tolle Sachen, die nichts kosten, selbst herstellen kann.

All diese Packs an Handwerksangebote wurden gefördert von der Baden Württemberg Stiftung, wofür wir uns vielmals auch im Namen der Kinder bedanken möchten.

 

Ansonsten:

Von April bis Oktober gab es noch eine Garten Kunst Gruppe… das heißt Kinder, die sich mit uns entweder auf unserem NAJU Grundstück hinter der Schule oder auf der Mehrgenerationsfarm getroffen haben, um zu gärtnern, aber nebenbei auch ihre Erlebnisse und Entdeckungen künstlerisch festgehalten und dokumentiert haben.

Neben Spiel, Spaß und einem netten Miteinander, ging es in diesem Projekt darum, dass die Wahrnehmung von Kindern für die Wunder in der Natur geschult werden, indem sie versuchen ihre Entdeckungen im Garten auf Papier fest zu halten… Die Kinder haben dabei nämlich jedes Mal noch einmal mehr hingeschaut. Wie viele Beine hat noch mal der Käfer oder Grashüpfer, hat er Streifen oder Punkte … es sind tolle Bilder und Dokumentationen entstanden

 

Weiterhin, liegt uns wie immer das Thema internationale Zusammenarbeit und Nachhaltige Projekte mit unseren Partnern in Tansania sehr am Herzen:

Da uns im Besonderen die Ungerechtigkeit auf unserem Planeten und die Not von Kindern beschäftigt, arbeiten wir seit gut 9 Jahren sehr intensiv mit einem gemeinnützigen Verein in Tansania zusammen, der genau wie wir, den Schutz der Umwelt und Natur im Fokus hat, aber eben auch aktiv in der Kinder und Jugendarbeit ist.

Wir entwickeln gemeinsame Projekte und tauschen uns übers Jahr regelmäßig aus.

Daraus haben sich im Laufe der Zeit schon viele kleinere und größere Projekte ergeben, weshalb unsere NAJU Gruppe im November 2016 ja auch mit dem „Eine Welt Preis Baden Württemberg“ geehrt wurden.

Wir unterstützen in Mang’ula, ein kleiner Ort, der am Rande eines großen Bergregenwaldes liegt, unter anderem eine kleine Schule, die Forest Zone School. Seit 2 Jahren ist diese Schule, die in einem Slumgebiet liegt, vormittags nur noch eine Vorschule mit Kindergarten, am Nachmittag werden hier jedoch wie zuvor auch ältere Kinder betreut. Sie bekommen Nachhilfe oder werden in Aktivitäten eingebunden, bei denen sie etwas lernen, z.B. Gärtnern, Bäume pflanzen, Sachen reparieren… also Fähigkeiten, die Ihnen in der Zukunft helfen können. Hier aktuelle Bilder aus 2019.

Eine kleine Mahlzeit vor dem Nachhause gehen

Vielen Dank und liebe Grüße an Familie Hetzel aus Leonberg, die uns jedes Jahr mit ihrer Spende hilft, das Schulessen zu finanzieren!

Die Kinder freuen sich auch jedes Mal sehr über mitgebrachte Spiel- und Lernmaterialien, die wir entweder im Container mitschicken, oder beim Besuch direkt übergeben. Vielen Dank auch hier an die Spender, vor allem Familie Gorke aus Malmsheim.

Ein ganz besonderer Kindergarten!

Jenny aus Heidelberg , zu Besuch bei den Kindern in Mang‘ula

Gleich zu Anfang letzten Jahres waren wir vor Ort , denn es gibt neben der Forest Zone School noch verschiedene andere Projekte, die jedes Jahr evaluiert und mit den Partnern weiter entwickelt werden wollen.

Dazu gehört auch das Fishpont Projekt, bei dem Menschen aus Wohngebieten, die in der Regenzeit von Überschwemmungen betroffen sind, lernen, durch den Bau von Fischteichen, den Wasserstand auf ihren Grundstücken zu senken, indem ein großer Teil des Wassers in Fischteichen aufgefangen wird. Die Teiche sind genau so tief, dass selbst über die mehrmonatige Trockenzeit, der Wasserstand immer gerade noch so hoch ist, dass es für die Fischzucht ausreicht. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass es durch den Bau der Teiche nicht mehr so viele kleinere stehende Wasserflächen gibt, in denen sich in der heißen Regenzeit die Mückenbrut vermehrt. Die Eier, die die Mücken auf die Oberflächen der Fischteiche legen werden direkt von den Fischen verspeist.

Hier sieht man den jetzt 7.Teich im Ort, der Anfang des Jahres angefangen wurde…

Frische Fußabdrücke von einer Horde Waldelefanten, die am frühen Morgen über das Grundstück gestapft sind.

Hier ein älterer Teich, der schon vor 3 ½ Jahren gegraben wurde und die Menschen, die drum herum wohnen und nun statt Überschwemmung und Mückenbrut leckere Fische haben:

 

Es gibt seit 7 Jahren schon das Beekeeping Projekt, bei dem junge Menschen von einem Imker vor Ort in die Kunst der Imkerei eingeführt werden, dafür gab es in den letzten Jahren großzügiges Sponsering der Bienengruppe des Maichinger Gymnasiums Unterrieden unter Leitung von Sabine Holmgeirsson.

Vielen Dank dafür!

 

Zuletzt wurde dafür ein großes Grundstück finanziert, auf dem ein Umweltbildungszentrum gebaut werden soll. Solange jedoch das Geld für den Bau des Gebäudes noch nicht zusammen ist, wird das Grundstück als landwirtschaftliche Nutzfläche und Garten genutzt, in dem in organisch/ökologischer Anbauweise Landwirtschaft betrieben wird.

Leider konnte ich in diesem Jahr keine Bilder vom Beekeeping mitbringen, weil der Imker, der dies bislang betreut hat, leider schwer krank geworden war.

Es wurde ein neuer Imker gefunden, ich hoffe, ich kann bald Updates zu diesem Projekt hier posten.

Hier Frauen im Februar letzten Jahres, die das Feld vorbereiten:

Es wurden über das Jahr verteilt auch viele Pflanzen und Bäume angepflanzt, die eine besondere Bedeutung für Menschen und Tiere haben. Nun ist der Bau eines Medizinalgartens geplant.

 

 

Wir versenden ja jedes Jahr mindestens einen Container mit Hilfsgütern nach Tansania (auch nach Burundi).

 

 

Hier Bilder von der Beladung im November 2019:

Angefangen hatte es damit dass wir bei unseren Besuchen gemerkt haben, was ein Fahrrad für Menschen dort bedeutet… Welche Hilfe ein Fahrrad im Leben für Schüler, Frauen, Bauern o.ä. darstellt.

Nachdem wir dann die ersten Fahrräder bei unseren Besuchen als Gepäck mitgenommen hatten, wurde uns erklärt, dass unsere deutschen Räder ja eine viel bessere Qualität als die Chinesischen hätten. Daraufhin organisierten wir die ersten Fahrradcontainer … denen folgten gemeinsam organisierte Fahrradreparaturkurse, weil es dort ja jemand geben muss, der weiß, wie die Fahrräder repariert werden.

Das gilt für alle Räder egal ob Chinesische oder europäische… Die Fahrräder helfen den Menschen dort jedenfalls enorm, ein einfacheres Leben zu haben, denn Fahrräder bedeuten viel in Afrika. Busse und Bahnen fahren nicht überall und wenn, dann sind sie auch nicht für jeden erschwinglich.

Kinder mit weiten Schulwegen sind schneller wieder zu Hause, wenn sie ein Rad haben, sie müssen ja nach der Schule auch noch zuhause helfen und Hausaufgaben machen … Um 6 Uhr wird es dunkel.

Jeder kann mit dem Rad schneller  zur Arbeit kommen, Bauern auf ihre Felder oder auf den Markt, Krankenschwestern zu ihren Patienten.

Gerade Frauen wird mit einem Fahrrad sehr geholfen, z.B. schwere Lasten (wie Wasser und Brennholz) von A nach B zu transportieren oder schnell aufs Feld zu kommen, denn Frauen haben hier besonders viel zu leisten.

Die Familie zu ernähren ist sehr oft die Verantwortung der Frauen alleine.

Jeder kann mit dem Rad schneller  zur Arbeit kommen, Bauern auf ihre Felder oder auf den Markt, Krankenschwestern zu ihren Patienten.

Gerade Frauen wird mit einem Fahrrad sehr geholfen, z.B. schwere Lasten (wie Wasser und Brennholz) von A nach B zu transportieren oder schnell aufs Feld zu kommen, denn Frauen haben hier besonders viel zu leisten.

Die Familie zu ernähren ist sehr oft die Verantwortung der Frauen alleine.

Durch den Versand von unseren Fahrrädern konnten wir bislang den Aufbau von zwei Fahrradreparaturwerkstätten ermöglichen. Hier können junge Menschen auch den Beruf des Fahrradmechanikers erlernen, bekommen am Ende sogar ein kleines Set an Werkzeugen, damit sie sich mit ihrem gelernten einfacher selbstständig machen können und Geld verdienen

 

Zur Ausstattung dieser Werkstätten suchen wir neben gebrauchten Fahrrädern auch dringend Werkzeuge, die wir dann zusammen mit Nähmaschinen, Werkzeugen für Handwerker oder Landwirte, nach Mang’ula verschiffen.

 

Hier Jenny aus Heidelberg bei der Übergabe von mitgebrachten Werkzeugen an den Werkstattleiter.

Die 2. Werkstatt in Mang’ula/ Mwaya

Außerdem gibt es auch eine Schneiderei und eine Bücherei in Mang’ula, die wir durch Sachspenden (Bücher und Nähmaschinen) von uns aus Deutschland mitgeholfen haben aufzubauen und weiter unterstützen.

Ein weiteres Nähzentrum wird jetzt gerade neu neben der Parish Church in Mang’ula errichtet.

Auch hier gibt es sehr viele junge Frauen, die sehr gerne eine Schneiderausbildung machen möchten.

Hier ein Eindruck aus der Bücherei:

Wir geben auch ganze Buchsätze zu den verschiedenen weiterführenden Schulen dort im Ort, die sich sehr darüber freuen. Daher sammeln wir auch immer englischsprachige Bücher, besonders Schulbücher.

Hier holt ein Lehrer gerade Bücher für seine Schüler ab.

Zum Punkt Containerlieferungen:

Besonders Dank an Engagement Global, denn ohne den Transportkosten Zuschuss von 75 %, könnten wir die 1 bis 2 Container pro Jahr nicht versenden.

Unterstützung zum Aufbau von Fahrradwerkstätten leisten wir im Übrigen seit 2018  auch in Burundi. Hier ist die Caritas Burundi unser Partner, und die SEZ unterstützt uns bei diesem Projekt.

 

NEU

Wir haben ja Anfang 2018 in Tansania noch ein ganz neues Projekt gestartet, für das wir von der SEZ (Stiftung Entwicklungszusammenarbeit) besonders unterstützt wurden und  sogleich eine Auszeichnung dafür erhalten haben, nämlich „das Moringa Projekt“

Gern erklären wir euch hier, was Moringa ist:

Moringa ist ein Baum mit fantastischen Eigenschaften. Er kommt ursprünglich aus Südostasien, ist aber schon vor einigen Jahrzehnten als Wunderbaum entdeckt und wird nun zunehmend in Ländern mit tropischem Klima angepflanzt.

Seine Blätter, Blüten und Früchte haben eine so hohe medizinische Wirkung, dass der Baum, fast gegen alle Beschwerden, die ein Mensch haben kann,  ein gutes Heilmittel ist.

Aber auch als Nahrungsmittel und Viehfutter ist dieser Baum unschlagbar, denn seine Blätter und Samen schmecken gut und enthalten eine Vielzahl an für die Ernährung der Menschen wichtigen Proteine, Vitamine und Mineralien.

Im Februar wurden bereits mehr als 1000 Bäume (auf einem Grundstück, das von der SEZ finanziert wurde) gepflanzt. Als ich jetzt im November zur Evaluation dort war, waren diese Bäume schon 3-4 meter hoch, einfach unglaublich!

Blick auf den Wald voller Moringa Bäume

Hier findet eine Schulung der Frauen statt, die an diesem Projekt mitmachen möchten.

Da von diesem Projekt sehr viele Menschen profitieren, vor allem Frauen aus ärmlichen Verhältnissen, die sich nun, nach dem Pflanzen an der Pflege des Grundstücks und der Bäume beteiligen und dafür jeder so viel ernten kann wie er schafft zu verarbeiten (trocknen und verkaufen). Auch die Familien der Menschen, die dort mitmachen profitieren selbst durch eine gute Nahrungsergänzung besonders für Kinder und kranke Menschen.

Verschiedene Gruppen von Frauen, die sich für dieses Projekt als Kooperative zusammengeschlossen haben,  waren schon dabei, die erste Ernte durchzuführen. Dazu werden die Bäume jeweils in 1 ½ metern gestutzt und die Blätter die Bäume in Körbe gefüllt.

Diese werden dann in einem extra dafür gebauten Raum auf einem Trockentisch getrocknet.

Die getrockneten Blätter, oder aber auch das daraus hergestellte Moringapulver kann von den Familien der Frauen selbst verwertet ( gegessen) werden, was besonders für die Ernährung der Kinder dort in der Region eine große Verbesserung darstellt, denn Moringa bietet alles, was der Körper braucht.

 

 

 

Hier das neue Leitungs-Team vom Verein TECAYO aus Tansania, wir konnten bei einem Mitgliedertreffen dabei sein – tolle Arbeit, Gratulation !

Hier das Team von der Forest Zone School

Kooperation mit der Organisation ped-world .org

Von Beginn an, waren wir von dem Nebelnetzprojekt von ped-world sehr begeistert.

Gerade im Norden von Tansania leiden die Menschen besonders unter der langen Trockenzeiten, die sich zunehmend als Dürrekatastrophen in ganz Ostafrika entwickeln.

Die Möglichkeit nachts, wenn die Temperaturen draußen sinken, sauberes Trinkwasser aus der Luft mit Hilfe von Fognets (Nebelnetzen) aufzufangen ist genial.

Falls jemand dieses Projekt unterstützen möchte: hier die Homepage und nähere Informationen zu den Nebelnetzprojekten in Tansania

http://ped-world.de/ped_project/nebelnetze/

Wir sind sehr froh, dass wir im Zuge unserer Containerversendung auch immer Equipment und Ausstattung für das Nebelnetzprojekt mit versenden können.

Wir hatten ja im November gerade wieder einen Container in Weil der Stadt beladen, dieser ist jetzt angekommen. Ein nächster ist schon in Planung.

Was uns bei unserem letzten Besuch in Tansania sehr gefreut hat, dass Leon Mlawila, einer der „Jugendlichen“ aus der ersten Stunde unserer Partnerschaft mit Naturschützern ausTansania ist jetzt ganz offiziell mit dem NABU Internationales im Storchenprojekt aktiv. Wir waren sehr stolz ihn in Mang’ula mit dem NABU Auto unterwegs zu treffen

Auf ein erfolgreiches Jahr 2020!

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